Gin galt mal als etwas tantig. Als Drink, den sich Großmütter heimlich aus dem Kaffeebecher genehmigten.

Gin ist mehr als einfach nur ein alkoholisches Getränk. Er verbindet Genuss mit Gemütlichkeit zu einer perfekten Einheit und lässt sich in unzähligen Variationen zubereiten. Dabei können sich Gin-Liebhaber heute auf eine Vielzahl von Sorten freuen: Old Tom Gin, Sloe Gin, London Dry Gin, Destilled Gin, New Western Dry Gin und viele mehr. Wie viele und welche Gin Sorten gibt es heute? Das Gin-Magazin gibt einen Überblick des Gin-Dschungel und unterscheiden die Sorten nach Herkunft, Zusammensetzung und Destillationsart.

Anfänglich war Gin vor allem Medizin

Die Heilwirkung von Wacholder ist schon lange bekannt. Als „Urvater“ des Gins gilt der niederländische Arzt Franciscus Sylvius (1614-1672). Er soll den Wacholderschnaps, auch bekannt als Genever, als Mittel gegen Magenbeschwerden erfunden haben. Seine Patienten schätzten das Genussmittel allerdings eher wegen seines Geschmacks.

Was ist eigentlich Gin

  • ist eine Spirituose mit Wacholdergeschmack, die durch Aromatisieren von Ethylalkohol der mit Wacholderbeeren (Juniperus communis L.) gewonnen wird.
  • Der Mindestalkoholgehalt von Gin beträgt 37,5 % vol.
  • Bei der Herstellung dürfen nur natürliche und/oder naturidentische Aromastoffe verwendet werden, wobei der Walcholdergeschmack vorherrschend bleiben muss.

Gin galt mal als etwas tantig

Laut Süddeutsche Zeitung „Es gibt ja gute Gründe, warum selbst die abgeklärtesten Bartender zwischen Brooklyn und Berlin sich gerade so für Gin begeistern. Und warum ihr Interesse kein Ende nehmen will. Gin galt mal als etwas tantig, als Drink, den sich Großmütter heimlich aus dem Kaffeebecher genehmigten. Nun ist er das Zeug der Stunde. Die Basis für eine ganze Reihe neuer, häufig aufregender Cocktails“

Ein Gin benannt nach dem Gründer der Stadt München

So auch in Münchnen, hier hat man sich zusammen getan und die Duke Destillerie gegründet, benannt nach dem Gründer der Stadt München, der Herzog von Bayern. Genau diesen Namen trägt auch der Duke Gin aus München. Neben den oben genannten Botanicals ziert den Gin auch das Prädikat“ Munich Dry Gin und stellt die Verbindung zur Heitan des Gins her.

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