Kann Nesselsucht durch Stress ausgelöst werden. Wenn die Haut brennt und juckt.

Kann Nesselsucht durch Stress ausgelöst werden. Wenn die Haut brennt und juckt.

Nesselsucht und Stress sind Ursachen für Nesselsucht. Ruhe und Erholung sind Balsam für den Körper. Damit die Nesselsucht durch Stress nicht verstärkt wird, können verschiedene Maßnahmen geeignet sein. Sie empfinden hohe Anforderungen möglicherweise als angenehm und unterdrücken die Erkrankung mit Medikamenten. Der Gesundheit ist damit allein aber nicht gedient, weshalb in Extremfällen eine psychologische Beratung sinnvoll sein kann.

Kann Nesselsucht durch Stress ausgelöst werden

Die Nesselsucht in der Schwangerschaft ist eine häufige Erkrankung. Viele Schwangere leiden an den unansehnlichen Quaddeln und juckenden Ausschlägen der Haut. Gelegentlich treten auch starke Schwellungen auf, sogenannte Angioödeme. Das Wohlbefinden der werdenden Mütter wird durch diese Symptome mitunter erheblich beeinträchtigt. Bestand bereits vor der Schwangerschaft eine Nesselsucht, kann sie im Laufe der Schwangerschaft oder nach der Entbindung spontan verschwinden. Grund dafür sind hormonelle Umstellungen, die das Immunsystem beeinflussen sowie die Histamin-Ausschüttung hemmen. Bei manchen Frauen ist es jedoch genau andersherum: Die Symptome der Nesselsucht intensivieren sich während der Schwangerschaft.

Kann Nesselsucht durch Stress ausgelöst werden – Wie gefährlich Nesselsucht ist

Kann Nesselsucht durch Stress ausgelöst werdenNesselsucht oder -fieber (Fachbegriff: Urtikaria von lat. urere = brennen) beschreibt verschiedene krankhafte Hautreaktionen, die mit Schwellungen (Quaddeln), Rötungen und Juckreiz einher gehen. Der Name kommt daher, dass die Erscheinungen meist aussehen, als sei man in Brennnesseln gefallen. Auslöser kann eine Unverträglichkeit sein, etwa durch Nahrungsmittel, ein Infekt oder Reize von außen, etwa Licht oder Kälte. Nesselsucht ist weder ansteckend noch erblich.

Nesselsucht ist zwar unangenehm, da sie stark jucken kann und die Lebensqualität beeinträchtig, wenn sie im Gesicht, an den Lippen oder im Rachen auftritt. In den meisten Fällen ist die Nesselsucht aber ungefährlich. Meist tritt eine Heilung nach wenigen Tagen oder Wochen von selbst ein. Allerdings ist bei Kindern manchmal Vorsicht geboten, wenn allergische Reaktionen die Quaddeln auf der Haut verursachen.

Vor allem der heftige Juckreiz, der bei einer chronischen Nesselsucht in immer wiederkehrenden und unvorhersehbaren Schüben auftritt, stellt eine enorme Belastung dar und schränkt die Lebensqualität massiv ein – verbindliche Verabredungen oder Termine sind kaum möglich.

Experten unterscheiden mehrere Formen der Nesselsucht. Bei der akuten Form sind die Beschwerden nach spätestens sechs Wochen verschwunden, häufig nach wenigen Stunden oder Tagen. Bei der chronischen Form halten sie länger als sechs Wochen an. Die chronische Form unterscheidet sich daneben in eine induzierbare, also solche, bei denen die Symptome auf Grund eines äußeren Auslösers auftreten. Ihnen gegenüber stehen die chronisch-spontanen Formen, die von selbst, mithin ohne erkennbaren Grund auftreten. Jeder vierte Mensch leidet einmal im Leben unter. Chronisch ist die Nesselsucht bei etwa zehn Prozent der Betroffenen.

Ursachen und Auslöser der induzierbaren Nesselsucht

Treten Quaddeln auf, kann diese eine ganze Reihe von Ursachen und Auslöser haben – und das Leben Betroffener oft sehr kompliziert machen. Bekommen sie aufgrund von Kälte einen Ausschlag (Kälteurticaria), können sie oft nicht mehr zum Baden gehen oder ein gekühltes Getränk in der Hand halten. Bei anderen Patienten (Urticaria Factitia) führt bereits der leichte Kontakt mit Kleidung oder Haut zu quälendem Juckreiz.

Die Mediziner unterscheiden mögliche Auslöser der induzierbaren Nesselsucht nach physikalischen und nicht physikalischen Ursachen. Folgende physikalische Reize können Nesselsucht durch Stress auslösen:

  • Wärme oder Kälte
  • UV-Licht
  • Statischer Druck
  • Reibung, Kratzen, Scheuern

Folgende nicht-physikalische Reize können ebenfalls Nesselsucht auslösen: Erhöhung der Körpertemperatur etwa beim Sport, bei Fieber, durch Essen scharfe Speisen, häufig auch durch Stress. Hautkontakt mit bestimmten Substanzen etwa einer Brennnessel oder bestimmten Nahrungsmitteln.

Wie lange dauert Nesselsucht

Laut Untersuchungen liegt die Dauer der Nesselsucht bei 50 Prozent aller Betroffenen etwa bei einem halben Jahr. Bei mehr als der Hälfte der chronischen Nesselsucht-Fälle verbessern sich die Beschwerden innerhalb von zwölf Monaten deutlich. Viele Patienten fühlen sich durch die Nesselsucht bei Stress in ihrem Alltag jedoch auch beeinträchtig oder stark belastet. Etwa ein Drittel von ihnen sogar dauerhaft über das gesamte Jahr hinweg. Die Dauer der Nesselsucht kann aber auch deutlich höher als zwölf Monate liegen1. Bei rund einem Fünftel mit chronischer Verlaufsform treten die juckenden Quaddeln länger als drei Jahre auf. Bei einem weiteren Fünftel sind es mindestens fünf Jahre und bei jedem zehnten Betroffenen sogar noch länger.

Beschwerden bei Nesselsucht

  • Binnen Minuten auftretende, weißliche bis hellrote, beetartige Erhebungen der Haut mit geröteter Umgebung
  • Starker Juckreiz, eventuell mit Brennen oder Schmerzen
  • Hautausschlag klingt binnen Stunden von selbst wieder ab
  • Manchmal zusätzlich Magen-Darm-Beschwerden, Atemnot, Kopf- und/oder Gelenkschmerzen.

Bei der chronischen Nesselsucht reichen äußerliche Therapiemaßnahmen wie juckreizstillende und kühlende Umschläge, Salben und Lotionen häufig nicht aus. Deshalb verordnet der Arzt meist Tabletten, und zwar zunächst Antihistaminika. Damit die Mastzellen dauerhaft unterdrückt werden, ist es wichtig, die Antihistaminika regelmäßig (das heißt nicht nur beim Auftreten von Beschwerden) einzunehmen.

Wie lange dauert eine Nesselsucht

In den meisten Fällen heilt die Nesselsucht nach kurzer Zeit wieder ab, man spricht von einer akuten Urtikaria. Nach 2 bis 3 Wochen sind die Symptome in den meisten Fällen wieder verschwunden, spätestens nach 6 Wochen. Von dieser Form der Nesselsucht sind bis zu 25% der Bevölkerung irgendwann in ihrem Leben einmal betroffen, meist in der ersten Lebenshälfte. Am häufigsten bricht die chronische Nesselsucht zwischen dem 40. und 60. Lebensjahr aus, bei Frauen etwa doppelt so häufig wie bei Männern.

Nesselsucht in der Schwangerschaft

Nesselsucht in der Schwangerschaft
Nesselsucht in der Schwangerschaft
Die Nesselsucht in der Schwangerschaft ist eine häufige Erkrankung. Viele Schwangere leiden an den unansehnlichen Quaddeln und juckenden Ausschlägen der Haut. Gelegentlich treten auch starke Schwellungen auf, sogenannte Angioödeme. Das Wohlbefinden der werdenden Mütter wird durch diese Symptome mitunter erheblich beeinträchtigt. Bestand bereits vor der Schwangerschaft eine Nesselsucht, kann sie im Laufe der Schwangerschaft oder nach der Entbindung spontan verschwinden. Grund dafür sind hormonelle Umstellungen, die das Immunsystem beeinflussen sowie die Histamin-Ausschüttung hemmen. Bei manchen Frauen ist es jedoch genau andersherum: Die Symptome der Nesselsucht intensivieren sich während der Schwangerschaft.

Weiterführende Informationen zu Nesselsucht

Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie der Charité-Universitätsmedizin.

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