Gezielte Berufsförderung mal anders – die FHF macht’s vor!??

Die sogenannten Schwellenländer rücken immer weiter in den Fokus von Urlaubsreisenden. Überdrüssig von Bettenburgen und Großparkplätzen für Sonnenliegen, suchen inzwischen nicht nur Individualreisende ihr Strandparadies in Südamerika, Afrika oder Asien. Länder wie die Philippinen, die Kapverdischen Inseln oder Mozambique avancieren auch für die Ferien mit Kindern zum perfekten Urlaubsziel. Was dort fehlt, ist gewissenhaft ausgebildetes Personal, denn berufsbildendende Schulen oder ein Lehrstellensystem wie in Deutschland ist in der Regel nicht vorhanden. Die Friedrich Hospitality Foundation wird genau hier aktiv; von der Erteilung von Stipendien bis zum Aufbau von Schulen für die Gastronomie und Hotellerie.

Mit einer Spende die Zukunft junger Menschen fördern

Die FHF ist eine Hilfsorganisation, die aus idealistischen Beweggründen von Michael Friedrich gegründet wurde. Friedrich selbst stammt aus einer Familie, in der Gastronomie und Gastfreundschaft keine leeren Worte sind. Beruflich genau in dieser Branche tätig, hat der häufig reisende Friedrich in Schwellenländern Menschen getroffen, denen die Ausbildung im Bereich Hospitality aus finanziellen oder organisatorischen Gründen verwehrt ist. Mit dem Willen zu helfen und Reisenden in diesen Ländern einen angenehmeren Aufenthalt zu ermöglichen, wurde die Idee der Förderung geboren. Dabei finanziert sich die Friedrich Hospitality Foundation ausschließlich durch Spenden, die ohne großartigen Verwaltungsaufwand genau dort eingesetzt werden, wo es am dringlichsten ist.

Ehrgeizige Projekte für ein besseres Morgen

Bislang wird Studenten auf den Kapverdischen Inseln durch Einzelstipendien die Möglichkeit gegeben, an der EHTCV, der Escola de Hotelaria e Turismo de Cabo Verde, ihre Ausbildung zu erfahren. Es ist die einzige Hotelfachschule des Inselstaates. Allerdings muss die Hochschule Studiengebühren verlangen, weil eine staatliche Finanzierung nicht vorgesehen ist. Darüber hinaus sind Fortbildungsmaßnahmen mit den Lehrern geplant, damit die Ausbildung mit westlichen Standards vergleichbar wird.

In Mosambik soll eine Lehrküche in Vilankulo entstehen. Die umliegenden Hotels und Restaurants haben Bedarf, nur fehlt es an den einfachsten Lehrmitteln, angefangen bei einem Ofen. Als Lehrpersonal sollen erfahrene Köche des Landes fungieren, unterstützt von Küchenchefs aus Europa, die zeitweise anwesend sein werden.

Angeschoben ist bereits ein Projekt in Sub-Sahara, wo eine komplette Fachhochschule für Hospitality entstehen soll. Mit einer Kapazität von mindesten 500 Studenten in der Tat ein ehrgeiziges Projekt. Hier sollen zukünftige Bachelors, Hotelmanager und Doktoranden für die Gastronomie ausgebildet werden. Überdies soll die Schule auch dem internationalen Austausch offen sein.

Wie kann geholfen werden?

Wenn Sie diese Projekte unterstützen wollen, dann können Sie eines davon auswählen und einen beliebigen Betrag überweisen. Das Geld wird dann zweckgebunden ausschließlich für das von Ihnen ausgewählte Vorhanden genutzt. Natürlich ist es ebenso möglich, einen monatlichen Festbetrag zur Verfügung zu stellen, beispielsweise um einer Studentin auf den Philippinen oder einem zukünftigen Chefkoch in Afrika eine Ausbildung mit Abschluss zu sichern. Spenden an gemeinnützige Organisationen sind nicht nur eine Hilfe sondern obendrein steuerlich absetzbar. Welche Projekt aktuell sind und was sich noch in Planung befindet, erfahren Sie auf der umfassenden Präsenz der Friedrich Hospitality Foundation

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