5 Dinge über Ihren weiblichen Zyklus, die Sie noch nicht wussten.

Die Zyklus-Uni, Anne Lippold

Wissen Sie, wie Sie Ihr weiblicher Zyklus mit seinen Hormonen jeden Tag beeinflusst? Ihren Körper zu kennen und zu verstehen, kann sehr ermächtigend sein. Denn wenn Sie wissen, warum Sie mal unter Stimmungsschwankungen leiden und am nächsten Tag Heißhunger haben, gibt es Ihnen die Möglichkeit, aktiv etwas zu verändern.

1. Einen idealen Zyklus von 28 Tagen gibt es nicht

Unser weiblicher Zyklus ist Natur, keine Mathematik. Und so wunderbar perfekt die Natur manchmal erscheint, keine Blüte, kein Baum und kein Tier ist 100%-ig so, wie sein Nachbar. ⁠Genauso darf auch Ihr Zyklus jeden Monat ein bisschen anders sein und vor allem anders, als der Ihrer Freundin. Es gibt keine perfekte Länge und keinen Idealzyklus. Jede Länge zwischen 23 und 35 Tagen ist gesund und auch Schwankungen von bis zu 6 Tagen von einem Zyklus zum nächsten sind ok. Der 28-Tage-Zyklus wurde nur von den Anti-Baby-Pillen-Herstellern erfunden, weil sie sich auf eine Packungsgröße festlegen mussten.⁠

Ihr Zyklus ist richtig, so wie er ist! Und wenn er Ihnen Sorgen bereitet, trauen Sie sich zu einem Arzt zu gehen, der Ihnen zuhört und Ihre weibliche Gesundheit genauso ernst nimmt, wie Sie und ich!

2. Ihr Zyklus entspricht den 4 Jahreszeiten

Sind Sie im Herbst genauso fit und unternehmungslustig wie im Frühling? Viele Frauen eher nicht. Genauso wie das Jahr hat auch Ihr Menstruationszyklus vier Jahreszeiten. Und jede Jahreszeit hat ihre schönen Seiten und ihre Berechtigung. Sind Sie im Winter ruhiger und möchten in Decken gewickelt lieber allein oder nur im Kreise Ihrer engsten Vertrauten sein? Genauso ist es während Ihrer Periode. Spüren Sie im Frühling, wie Ihre Kräfte wachsen und Sie voller Ideen und Tatendrang sind? So fühlt sich die Phase vor dem Eisprung an. Könnten Sie im Sommer Bäume ausreißen und Superwoman sein? Das ist die Zeit um den Eisprung. Und fangen Sie im Herbst an, sich zurückzuziehen und knallhart auszusortieren, was Ihnen nicht passt und lästig ist? Willkommen in der prämenstruellen Phase.

Lernen Sie die verschiedenen Qualitäten Ihrer Jahreszeiten zu schätzen!

3. Ihr Eisprung ist nicht in der Mitte des Zyklus

Eine Falschinformation, die selbst von manchen Experten noch verbreitet wird, ist: Ihr Eisprung sei in der Mitte Ihres Zyklus. Bitte merken Sie sich: Das ist er sehr häufig nicht. Viele Paare haben wegen diesem Irrglauben unnötige Kinderwunschbehandlungen hinter sich. Und mindestens genauso viele Frauen sind deswegen ungewollt schwanger geworden. Leider wird es sogar im Biounterricht häufig so gelehrt.

Ihr Eisprung findet 10-16 Tage vor Ihrer Periode statt. Dieser Zeitraum ist bei jeder Frau ziemlich fix. Der Zeitraum vom Zyklusstart (1. Tag der Menstruation) bis zum Eisprung ist dagegen unterschiedlich lang und reagiert gerne mal auf Stress, Krankheiten, Ernährung usw. Selbst wenn Sie bisher immer einen bilderbuchmäßigen gleichlangen Zyklus hatten, können Sie sich nie sicher sein, dass Ihr nächster Zyklus genauso lang sein wird. Denn Sie wissen nicht, mit was Ihr Körper gerade zu kämpfen hat.

4. Eine Woche vor der Periode benötigen Sie 300 kcal mehr

Gesteigerter Appetit in den Tagen vor Ihren Tagen? ⁠ Das ist völlig normal! Denn Sie brauchen in der Woche vor Ihrer Menstruation bis zu 300 kcal mehr pro Tag. ⁠Warum ist das so? Weil Ihr Körper jetzt noch optimistisch ist und auf eine befruchtete Eizelle in der Gebärmutter hofft. Und dafür leistet er einiges! z.B.:⁠

  • Nährstoffe in der Gebärmutterschleimhaut einlagern
  • Körpertemperatur anheben
  • Pulsfrequenz erhöhen
  • Brustdrüsen bilden

Kein Wunder, dass Sie jetzt schneller müde sind und mehr Hunger haben! ⁠Gönnen Sie sich die Extraportion Essen, wenn Sie das das nächste Mal in dieser Zeit sind. Denn Hunger verstärkt die typischen PMS-Symptome und lässt Ihren Körper in Stress geraten.⁠ Statt zu Schokolade, Chips und Co. zu greifen, sollten Sie Ihrem Körper gesunde Lebensmittel gönnen, wie Gemüse, Kartoffeln, Nüsse und Früchte.

5. Keine Frau muss unter Regelschmerzen leiden

Und trotzdem sind fast 80% der Frauen in modernen Industrieländern davon betroffen. Warum? Weil viele von uns nicht gelernt haben, richtig mit ihr umzugehen. An diesen Stellschrauben können Sie drehen, um beschwerdefrei zu werden:

  • Ernährung: Ihr Körper braucht bestimmte Mikronährstoffe für Ihre Zyklushormone. Da hilft z. B. Seed Cycling.
  • Bewegung: Mit kleinen Übungen können Sie Ihren unteren Bauchraum lockern, für ausreichend Durchblutung sorgen und so Ihre Krämpfe schnell lindern.
  • Entspannung: Die Menstruation ist für Ihren Körper anstrengend. In dieser Phase trotzdem Höchstleistung von ihm zu verlangen, ist schlicht rücksichtslos.
  • Einstellung: Eine negative Einstellung zu Ihrer Periode lässt Ihre Muskeln verkrampfen und macht die Sache insgesamt schwieriger und schmerzhafter.

Lassen Sie sich nicht weismachen, Regelschmerzen seien normal, sondern bleiben Sie dran und finden Sie Ihren Weg zu Zyklusgesundheit. Langfristig über die Aufklärung zur Menstruation und akut hilft Ihnen eventuell auch ein immer häufiger empfohlenes Naturheilmittel bei Regelbeschwerden: CBD-Öl. Ein spezielles Period CBD-Oil bei Periodenschmerz gibt es z.B. von Pink Comfort. Sich ausführlich mit dem Naturheilmittel CBD und diesem speziellen Period CBD-Oil hat sich die Redaktion des Blogmagazin WOMZ in diesem Beitrag befasst.

Fazit

Ihr weiblicher Zyklus hat mehr Einfluss auf Sie, als Sie vielleicht denken. Ihn zu kennen, gibt Ihnen eine tolle Möglichkeit achtsam mit sich selbst und Ihrem Körper umzugehen.

Noch mehr erfahren im Buch „Die Zyklus-Uni“

Die Zyklus-Uni von Anne Lippold
Die Zyklus-Uni von Anne Lippold

„Die Zyklus-Uni“ von Anne Lippold klärt weiter über Menstruation auf. Es begleitet Sie mit der 4-Jahreszeiten-Methode weg von Regelschmerzen und PMS, hin zu Zyklusgesundheit und Selbstliebe.

Über die Autorin

Anne LippoldAnne Lippold ist Zyklus Coach, Autorin und Female Speaker. Mit Intellekt und Humor zeigt sie dir deinen Weg zu Zyklusgesundheit, Emanzipation und Führung auf. Nach ihrem Studium des Wirtschaftsingenieurwesens arbeitete sie als Inhouse-Beraterin bei einem Automobilzulieferer. Inzwischen ist sie mit den zwei Unternehmen Fraulichkeit und FrauenFördern selbständig. Hier finden Sie weitere Informationen.

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